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Joseph Haydn: Streichquartette, Schuppanzigh-Quartett
"Große Musik"
"Nicht alle Versuche, Haydns Streichquartette auf Originalinstrumenten wiederzugeben, waren wirklich erfolgreich: Beim ungarischen Festetics-Quartett gab es gepflegte Langeweile, beim britischen Salomon-Quartett sinnenfeindliche Kargheit zu hören. Das österreichische Quatuor Mosaïques konnte bei Haydn immerhin mit klangschönen, engagiert musizierten Interpretationen überzeugen.
Noch eine Spur besser macht es jetzt das Schuppanzigh-Quartett um dessen Primarius Anton Steck. Was die vier aus der hiesigen Alte-Musik-Szene bekannten Musiker aus den Haydn-Quartetten herausholen, ist beinahe schon phänomenal. Und sie leihen ihre Kunst nicht dem Altbekannten, sondern relativ selten zu hörenden Werken aus unterschiedlichen Schaffensperioden Haydns."
FonoForum
Ferdinand Ries: Streichquartette, Schuppanzigh-Quartett
"Tonschöner Strich"
"Mit tonschönem Strich führt der erste Geiger Anton Steck seine drei Kollegen an, wodurch der Part der ersten Violine zwar betont wird, diese aber nicht das Ensemble dominiert. Der zweite Satz ist in der Interpretation des Schuppanzigh Quartetts von einfacher Schönheit. Die klare Linienführung der vier Musiker passt ausgezeichnet zur kompositorischen Faktur des Andante. Den dritten Satz spielen sie energiegeladen und frisch. Die raschen Dynamikwechsel arbeiten sie deutlich heraus, überzeichnen sie aber nicht. Von gewitzter Schalkhaftigkeit ist das Finale ‘Allegro molto’, dessen schnelle Tonbewegungen sie sehr virtuos und mit großer Leichtigkeit gestalten."
www.klassik.com
"Draufgängerisches Temperament"
"Der Wechsel von traditioneller und abweichender Behandlung beispielsweise der Periodenstruktur innerhalb der ungestümen Ecksätze dieses Werks werden vom Schuppanzigh-Quartett mit rhythmischer Prägnanz und draufgängerischem Temperament perfekt eingefangen (...) Auch die Sätze drei und vier sind zu einer großformalen Einheit verbunden, in der das Quartett mit fein aufeinander abgestimmtem instrumentalem Ausdruck rundum überzeugt. Nur das aufrührerische Finale steht für sich allein und erhält besonderes Gewicht durch seine Ausformung als permanente Durchführung des knapp gehaltenen motivischen Materials - beispielhaft zum Klingen gebracht vom Schuppanzigh-Quartett. Dessen unbändiger Spielwitz und überlegenes Gestaltungsvermögen zeigen den von Zeitgenossen anfangs geschätzten, bald jedoch als Nachahmer abgekanzelten und in Vergessenheit geratenen Ferdinand Ries als einen Komponisten, mit dessen eigenständiger Sprache - im Booklet übrigens minutiös analysiert - es sich unbedingt näher zu beschäftigen lohnt. Nicht zuletzt dafür eine glatte 10."
www.klassik-heute.de
Antonio Vivaldi: Concerti di Sfida, Anton Steck, Modo antiquo
"Tolle Entdeckung"
"In Zusammenarbeit mit der L’Edizione Vivaldi bietet die 35. Folge der Tesori des Piemonte ganz besondere Leckerbissen: Von den sechs Concerti waren bisher vier noch nicht ediert. Diese sind echtes Virtuosenfutter, mit dem man eigentlich vor Locatelli nicht gerechnet hat. Da beanspruchen nicht nur Mehrfachgriffe den Solisten, sondern auch Figurationen bis hin in die neunte Lage, das alles noch mit verschiedenen Staccato-, Martellato- und Spiccato-Effekten. Anton Steck meistert dies nicht nur souverän, sondern mit Elan und musikalischem Gestaltungswillen. Eine tolle Entdeckung."
FonoForum
"Titanenhafte Bravour"
"Auf der vorliegenden Einspielung handelt es sich nicht um ein Repertoire, dem jeder beliebige Geiger sich stellen könnte. Aber schon vor einiger Zeit hat Anton Steck gezeigt, dass er eben kein Beliebiger ist und mit der Kühnheit, die nur ganz großen Solisten zusteht, hat er diese Stücke ausgewählt und gibt damit seine 'diskografische Visitenkarte‘ mit Vivaldi ab. Überraschend und spektakulär, das sind die Begriffe, die uns in den Kopf kommen, als wir die Werke hören. Indem er die Partituren mit Energie und titanenhafter Bravour und in wunderbar fließendem Stil in Töne umsetzt, demonstriert Steck sein technisches Können auf höchstem Niveau - wer würde seine Stellung an der Spitze der barocken Violinkunst noch diskutieren? - und zeigt mit Sensibilität und Expressivität sein unbegrenztes musikalisches Talent."
Diverdi, Mariano Acero Ruilopez, Übersetzung: Christina Hartmann
"Tour de Force"
"Das gesamte Arsenal barocker Violintechnik entzündet sich hier in Blitzeseile, und es ist ein wahrer Glücksfall, dass für diese Tour de Force mit Anton Steck ein Geiger bereit steht, dessen herrlich trockene Bogenführung und konzentrierte, schlanke Tongebung ein grandioses Erlebnis von Geschwindigkeit ermöglicht. Ob einfaches oder gebundenes Staccato, Spiccato, Martellato, Ricochet, Doppel- oder Quadrupelgriffe, Figurationen in achter oder neunter Lage oder was auch immer: Steck zeigt mit gehörigem Schneid, wie viel virtuoses Detail Vivaldi auf engstem Raum zu drängen imstande war, ohne der Musik die Luft abzuschnüren."
Rondo, Raoul Mörchen
"Große Sensibilität"
"In der Tat: Steck, der sich in den vergangenen Jahren in herausragenden Einspielungen von Werken Johann Georg Pisendels und Franz Bendas gezielt mit der Vivaldi-Schülerschaft und -Nachfolge im deutschsprachigen auseinandergesetzt hat, löst diese Aufgabe mit Bravour und bringt einem mit seinem Spiel schier zum Staunen. Enorm leichtfüßig wirkt sein Zugang zu diesen komplexen Notentexten, zumal sein technisches Können darüber hinaus einer großen Sensibilität für Klangfarben und Verzierungen verbunden ist, die gerade in den langsamen Sätzen mit ihren teils überraschenden harmonischen Wendung besonders gut zur Geltung kommt."
www.klassikcom, Dr. Stefan Drees
"Technisches Feuerwerk"
"Sechs enorm schwere Konzerte sind hier zusammengetragen: ein technisches Feuerwerk, und Anton Steck inszeniert es mit Brillanz und viel Temperament. Auch bei extrem hals- und bogen-brecherischen Passagen klingt die Geige weiter, der Ton bleibt voll - und wenn der Bogen noch so wenig Zeit hat, die Saite in Schwingung zu versetzen. Auch die Artikulationen, also das Binden oder bewußte Trennen von Tönen, klingen immer kontrolliert und durchdacht. Eine Freude für diejenigen, die solche Feinheiten genießen können - und eine Freude auch für diejenigen, die sich nicht darum scheren und sich allein für Vivaldis Einfallsreichtum und einen Solisten mit Persönlichkeit begeistern."
HR 2, Klassik Zeit, C. Schiemann
Francesco Geminiani: Violin Sonatas, Anton Steck, Christian Rieger u.a.
"I bravi e gli eccellenti"
"Ci soni i bravi e gli eccellenti. Anton Steck apartiene alla seconda categoria. (...) Formazione ineccepibile (...) 'praticantato' di lusso e un sicuro talento que unisce solidità tecnica e un approccio riguroso alle antiche partiture a un’intensità espressiva e comunicativa mai gratuita."
Amadeus
"Lustvolles Spiel"
"Stecks lebendiges, energetisches und spürbar lustvolles Spiel wird von dem wie aus einem Guss agierenden Continuo perfekt unterstützt. Die Musik wirkt durch die starke rhythmische Kraft und die glasklare, rhetorisch überzeugend ausgeführte Linienführung lebendig und organisch."
www.klassik-heute.de, R. Spoula
"Glutvoll wie am ersten Tag"
"Steck macht freilich aus den Vorgaben das denkbar Beste und auch aus den konventionellen Legierungen noch Gold. Das klingt alles nachdrücklich, frisch, blut- und glutvoll wie am ersten Tag. (...) Die unterschiedlichen Affektsprachen werden genau differenziert."
Kölner Stadt-Anzeiger, M. Schwering
Wolfgang Amadeus Mozart: Paris 1778, Anton Steck, Marieke Spaans
"A real hit"
"Apart from the inconvenient size of the packaging, this set of the Mozart Sonatas for Piano & Violin (...) is a real hit. As for the performances themselves, they are even more pleasing than the written information. Performing on a period tangent piano, bow, and Baroque violin, Marieke Spaans and Anton Steck prove themselves to be scholars as well as artists. Though playing on period instruments, there's nothing timid or weak-sounding about either musician's playing. In fact, their interpretation brings a good bit more energy and gruffness to the table than many other period performances. The result is a collection that will leave listeners wishing Mozart had written many more sonatas for this duo to perform and record."
www.allmusic.com
"Vorbildliche Edition"
"Dies alles ist in eine klanglich feingliedrig ausmusizierte, artikulatorisch bis in die kleinsten Einzelheiten durchdachte und dramaturgisch spannend gezeichnete Aufnahme verpackt, die mit viel Blick für jene kleinen Details überzeugt, die von anderen Interpreten häufig als Nebensächlichkeiten abgetan werden. Dabei ist sie lebendig in ihren Wirkungen und bleibt immer den Besonderheiten der jeweiligen Komposition auf der Spur, die hier akribisch herausgearbeitet werden. Doch nicht nur die musikalische und klangliche Umsetzung frappieren; auch in editorischer Hinsicht ist diese Veröffentlichung ein absoluter diskografischer Höhepunkt."
www.klassik.com, Dr. Stefan Drees
"Krönende Nachlese zum Mozartjahr"
"Die Ton-Qualität der Aufnahmen beim Deutschlandfunk ist vorzüglich, und abgesehen vom Interesse an dem ungewöhnlichen Instrument, besticht diese Neuerscheinung durch den innigen Dialog und das nuancenreiche Spiel der Interpreten, beide ausgewiesene Vertreter der historisch informierten Aufführungspraxis. Man kann diese Produktion getrost als einen Höhepunkt in der Diskographie zum Mozart-Jahr bezeichnen."
Hessischer Rundfunk, Maria-Elisabeth Ranft
"Dreimal Höchstbewertung"
"Herausgekommen ist eine historisch hochinteressante und durch ihr Feuer auch musikalisch überzeugende Aufnahme, die zudem in einer prachtvollen Edition herausgegeben wurde (...) Marieke Spanns und Anton Steck haben mit dieser Edition in Luxusausführung ein gelungenes Beispiel vorgelegt, wie die Wahl der Instrumente und die musikalische Gestaltung eine logische Einheit ergeben. Dafür sowie für die Lebendigkeit und die glasklare Klangqualität dieser Interpretation gibt’s dreimal die Höchstbewertung."
www.klassik-heute.com, Robert Spoula
"Hören und Fühlen"
"Es ist ein Vergnügen, sich hörend auf dieses alerte und gesprächsbereite Floskelspiel einzulassen. (... ) in diesen erfindungsreich nachgezeichneten Interpretationen Einzelheiten herauszustreichen ist fast nicht möglich. Hören und Fühlen! Auch Anton Steck ist ja einer, der nach den Klangmöglichkeiten forscht... Dafür steht auch sein Mozart Spiel auf Stainer Geige (...) und zeitnahem Bogen (...), sein genauer Umgang mit den rhetorischen Floskeln, seine Reaktionsschnelle, wenn es darum geht, von der Melodieführung umzuschalten in begleitendes Figurenwerk. Es ist ein Vergnügen, sich hörend auf dieses alerte und gesprächsbereite Floskelspiel einzulassen."
Concerto, Reinhard Kriechbaum
"18 Punkte - sehr empfehlenswert!"
"Dazu spielt Anton Steck seine barocke Violine, die - wie der Flügel - nicht nur markant, sondern auch süffig und farbig klingt, so dass weder die viel beschworene Klangrede noch die bei historisierenden Einspielungen häufig vermisste Sanglichkeit auf der Strecke bleiben. Mit Finesse werden die Farbkontraste und wechselnden Stimmungen herausgearbeitet. Vor allem bei der spannungsvollen E-Moll-Sonate loten Spaans und Steck die Ausdrucksgrenzen aus, dass es nur so knistert. Mozart erscheint hier auf der Höhe seiner jugendlichen Sturm-und-Drang-Phase."
www.MusikAnSich.de, Georg Henkel
Franz Benda: Violinsonaten, Anton Steck, Christian Rieger
"Schwer, die Höhepunkte der CD zu benennen"
"Nach seiner brillanten Einspielung von Sonaten Heinrich Ignaz Franz Bibers aus dem Musikarchiv von Kremsier legt er damit eine stilistisch ganz anders gelagerte, aber nicht weniger überzeugende Aufnahme vor und erweist sich als vielseitiger und in stilistischen Belangen äußerst versierter Geiger. (…) Stecks Vortrag vermittelt mit seinem Spiel nicht nur eine enorme Leichtigkeit, sondern schafft im Dialog mit dem klangfarblich eher eingeschränkten Cembalo ein spannungsreiches und mitunter auch humorvoll gestaltetes Miteinander, das trotz generell rascher Temponahme niemals hektisch wirkt. Dabei wählt er geschickt den Weg einer effektvollen Darstellung der instrumentalen Virtuosität bei gleichzeitigem Herausarbeiten musikalischer Details. Die Zeichnung der einzelnen Kompositionen als in sich abgerundete Kunstwerke ist dicht, spannungsreich, klar und vor allem in technischer Hinsicht sehr präzise und souverän, so dass das Hören wirklich Freude bereitet und mir angesichts der passagenweise stupenden Virtuosität mehr als einmal den Atem gestockt hat. So fällt es mir denn auch schwer, die Höhepunkte der CD zu benennen."
www.klassik.com, Dr. Stefan Drees
"Effortless ease"
"Where many baroque fiddlers may fear to tread, (...) Steck goes with effortless ease. I'm convinced that some of the notes he plays (with the most devilish rapidity and string crossing) are amongst the highest I have ever heard with such clarity."
Early Music Review 4/2007
"Technique prodigieuse"
"Le violon habité d’Anton Steck est son héraut. Un grain superbe aux parfums entêtants, un son ample et généreux, une technique prodigieuse, si fluide qu’on l’oublie presque, un archet naturel illuminant un discours intelligent par des articulations précises, soulignant la savoureuse évidence du phrasé."
Diapason 3/2007
"Violon virtuose extrême!"
"Quel extraordinaire violoniste que ce Anton Steck! (...) Je ne peux pas nommer toutes les difficultés techniques auxquelles Steck est confronté. Sieur Benda était sûrement un virtuose de très grand calibre pour écrire ces pages pour violon extrême. Il est maintenant clair que Anton Steck se hisse au niveau des plus grands violonistes baroques."
Francois Beaudoin, Québec, Canada
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